Rechtliche Regelungen rund um den Hund
Rechtliche Regelungen zum Hund sind in Deutschland weitgehend Angelegenheit der Bundesländer.

Auf Bundesebene sind erlassen:

Das Gesetz zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunde in das Inland

und die Tierschutz-Hundeverordnung.

Baden-Württemberg
Polizeiverordnung (Kampfhunde-Verordnung) über das Halten gefährlicher Hunde

Eine Verwaltungsvorschrift zu dieser Verordnung soll die Umsetzung in der Praxis erleichtern:

Verwaltungsvorschrift

Außerdem bestimmt das Waldgesetz für Baden-Württemberg in § 83 Abs. 2 Nr. 8., dass ordnungswidrig handelt, Erholungseinrichtungen im Wald mißbräuchlich benutzt oder verunreinigt oder im Bereich von Kinderspielplätzen, Spiel- und Liegewiesen und Wassertretanlagen Hunde frei laufen läßt.

Bayern
Gesetzliche Regelungen zum Umgang mit gefährlichen Hunden in Bayern

Berlin
Das Gesetz über das Halten und Führen von Hunden in Berlin

enthält u.a.
  • die Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung,
  • die Kennzeichnungspflicht mit einem fälschungssicheren Chip,
  • Mitnahmeverbote z.B. auf Kinderspielplätze,
  • Bestimmungen zur Leinenpflicht und
  • umfassende Vorschriften zum Halten und Führen gefährlicher Hunde.
Brandenburg
Die Ordnungsbehördliche Verordnung über das Halten und Führen von Hunden (Hundehalterverordnung – HundehV)
enthält umfassende Vorschriften zum Halten und Führen insbesondere gefährlicher Hunde. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist für gefährliche Hunde vorgeschrieben.

Bremen
Das Gesetz über das Halten von Hunden
enthält umfassende Vorschriften zum Halten und Führen insbesondere gefährlicher Hunde. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist für gefährliche Hunde vorgeschrieben.

Hamburg
Das Hamburgische Gesetz über das Halten und Führen von Hunden (Hundegesetz – HundeG)
enthält umfassende Vorschriften zum Halten und Führen gefährlicher und nicht gefährlicher Hunde. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist sowohl für gefährliche als auch nicht gefährliche Hunde vorgeschrieben. Außer in gekennzeichneten Hundeauslaufzonen müssen alle Hunde außerhalb des eigenen, eingezäunten Grundstücks grundsätzlich angeleint sein. Außerdem besteht eine Pflicht zur Kotbeseitigung.

Hessen
Die Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden
enthält umfassende Vorschriften zum Halten und Führen gefährlicher und nicht gefährlicher Hunde. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist sowohl für gefährliche als auch nicht gefährliche Hunde vorgeschrieben. Außer in gekennzeichneten Hundeauslaufzonen müssen alle Hunde außerhalb des eigenen, eingezäunten Grundstücks grundsätzlich angeleint sein. Außerdem besteht eine Pflicht zur Kotbeseitigung.

Mecklenburg-Vorpommern
Die Verordnung über das Führen und Halten von Hunden (Hundehalterverordnung – HundehVO M-V)
enthält im wesentlichen Vorschriften zum Halten und Führen gefährlicher Hunde.

Niedersachsen
Das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)
enthält umfassende Vorschriften zum Halten und Führen von Hunden. Wer einen Hund hält, muss die dafür erforderliche Sachkunde besitzen. Ein Hund, der älter als sechs Monate ist, ist durch ein elektronisches Kennzeichen (Transponder) mit einer Kennnummer zu kennzeichnen. Außerdem ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung vorgeschrieben.

Aktuelle Informationen zum Hundegesetz finden Sie hier

Nordrhein-Westfalen
Das Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz – LHundG NRW)
enthält neben allgemeinen Pflichten zur Hundehaltung wie Festlegungen zur Leinenpflicht umfassende Vorschriften zur Haltung gefährlicher Hunde.

Außerdem bestimmt das Landesforstgesetz, dass Hunde außerhalb von Wegen grundsätzlich nur angeleint mitgeführt werden dürfen. Ausgenommen sind Jagdhunde im Rahmen jagdlicher Tätigkeit und Polizeihunde.

Rheinland-Pfalz
Das Landesgesetz über gefährliche Hunde (LHundG)
enthält umfassende Vorschriften zum Halten und Führen gefährlicher Hunde, wie z.B. Haftpflichtversicherung, Chippflicht, Leinen- und Maulkorbpflicht.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Befreiung von der Maulkorbpflicht möglich.

Saarland
Die Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden im Saarland
enthält Vorschriften zum Halten und Führen gefährlicher Hunde (z.B. Leinen- und Maulkorbpflicht). Sondervorschriften gelten für die Rassen American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier sowie American Pit Bull Terrier.

Sachsen
Das Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden (GefHundG) enthält Vorschriften zum Halten und Führen gefährlicher Hunde (z.B. Leinen- und Maulkorbpflicht, Haftpflichtversicherung).

Bestimmungen zur Durchführung dieses Gestzes enthält diese Verordnung.

Sachsen-Anhalt
Das Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren enthält Vorschriften zum Halten und Führen von Hunden (z.B. Haftpflichtversicherung, Transponder). Weitergehnde Vorschriften gelten für gefährliche Hunde (z.B. Erlaubnispflicht, Zuverlässigkeit, persönliche Eignung, Sachkunde).

Konkretisierungen enthält die Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren (GefHuVO)

Schleswig-Holstein
Das Gesetz zur Vorbeugung und Abwehr der von Hunden ausgehenden Gefahren (Gefahrhundegesetz – GefHG) enthält Vorschriften zum Halten und Führen von Hunden. Weitergehnde Vorschriften gelten für gefährliche Hunde (z.B. Erlaubnispflicht, Zuverlässigkeit, persönliche Eignung, Sachkunde, Haftpflichtversicherung, Transponder).

Konkretisiert werden die gesetzlichen Vorschriften Verwaltungsvorschrift zum Gefahrhundegesetz des Landes Schleswig-Holstein (VwV-GefHG).

Thüringen
Das Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren enthält insbesondere Vorschriften zum Halten und Führen gefährlicher Hunde.

Antworten auf Fragen zu diesem Gesetz finden Sie hier.

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